Was macht die Polizei auf Facebook?

02.11.2011 09:12

Seit gestern ist offiziell die Stadtpolizei Zürich auf Facebook vertreten. Neben einer Vorstellung, ein paar Imagebildern und -Videos will man den Bürgern auch dort Ansprechpartner sein.

Es geht der Polizei bewusst nicht nur darum, einen weiteren Fahndungskanal zu eröffnen, man will vielmehr die neuen Kanäle nutzen zur “Intensivierung des direkten Dialogs mit der Bevölkerung. Zudem können Mitteilungen, Warnungen und Fahndungen über Social Media schnell und direkt verbreitet werden.”

Interessant an der Entwicklung ist, dass die Entscheidung, eine Präsenz in den Sozialen Medien aufzubauen, nicht zuletzt durch die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Arbeit beeinflusst wurde.

Wichtig für den Ansatz der Präsenz ist, dass die Bürger ohnehin in Facebook kommunizierten und dies als selbstverständlich ansehen. Um so wichtiger, dass auch der Freund und Helfer dort präsent und direkt ansprechbar sei. Ziele der Aktion seien neben dem direkten Kommunikationskanal, eine Verbesserung der Imagepflege, Unterstützung bei der Rekrutierung und vertrauensbildende Massnahmen.

Das Ganze ist aktuell in einer Art Betaphase: “Die Stadtpolizei will während einer sechsmonatigen Versuchsphase Erfahrungen sammeln, damit das Angebot aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse optimal auf die Interessen der Benutzerinnen und Benutzer sowie auf die Kommunikationsziele der Stadtpolizei abgestimmt werden können. Nach der Pilotphase wird überprüft, wie das neue Angebot tatsächlich genutzt wird und ob es definitiv eingeführt werden soll.”

Dieser Artikel wurde vom Screenion Team geschrieben, am Wednesday, November 2, 2011 um 9:12 am. Sie können der Diskussion über unseren Kommentar-Feed folgen: RSS feed. Sie können eine Antwort hinterlassen, oder eine Traceback von Ihrer Seite setzen.. Tags:

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